Besser konnte das Jahr nicht starten. Ein Vollmond zum neuen Jahr und nur wenig Wolken. Bei milden 9 °C konnten wir den warmen Tee im Rucksack lassen. Die letzten Sonnenstrahlen waren warm genug, denn bevor die Sonne unterging sollte bereits der Mond aufgehen.
Es ist dunkel, der Boden ist matschig und ein tiefer Nebel steht auf dem Feld. Irgendwie schaurig und im kleinen Tümpel neben mir plätschert es etwas. Doch dann schau ich nach oben und der Anblick der Sterne lässt mich alles vergessen. Das Plätschern ist weg und so langsam verzieht sich der Nebel.
Es ist sonntags kurz vor 4 Uhr (morgens) und ich bin wach. Ich schaue aus dem Fenster und sehe ein trübes Einheitsgrau. Einfach umdrehen und weiterschlafen, bei dem Wetter würde ich wahrscheinlich nichts verpassen. Doch ich steh auf, mach mich frisch, packe meine Kamera in den Rucksack und fahre los.
Heidelberg ist mit seinen 160 000 Einwohnern fast so groß wie mein Heimatlandkreis. Die Großstadt liegt zum Teil in der Oberrheinischen Tiefebene und überwiegend am linken Ufer des unteren Neckars.